Wo findet die Wahl zum schönsten Mann der Welt statt?

Der schönste Mann der Welt – was für ein wohlklingender Name und begehrter Titel. Vielleicht haben auch Sie schon von dieser Wahl gehört oder verfolgen sogar die Veranstaltung mit großem Interesse. Schließlich ist das festliche Schloss Oldenburg der ideale Veranstaltungsort für die Nominierung der schönsten Männer des Landes.

Spannende Entscheidung
Jeder Festakt verlangt nach einem besonderen Ambiente. Genau diese Anforderung erfüllt seit dem Jahr 2000 die Oldenburger MGC. Denn hierbei handelt es sich um den alleinigen Veranstalter des beliebten Wettbewerbs. Der Zuspruch ist groß und man findet zahlreiche begeisterte Fans und Freunde der Miss Germany Corporation.

In diesem Jahr kommt der Sieger aus Thüringens Landeshauptstadt Erfurt und konnte bereits als Mister Mitteldeutschland glänzen.

Nun stellt sich die Frage, was macht den Sieger eigentlich aus? Wie wird man gewählt und welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden. Denn so viel steht fest: Eine Top Figur reicht nicht allein aus.

Zusätzlich kommt es auf Haltung, Ausstrahlung und das richtige Auftreten an. Mit dieser Mischung und dem sagenumwobenem „gewissen Etwas“ hat man also beste Chancen auf den gewünschten Sieg. Doch bis dahin erfordert es viel Disziplin und natürlich auch etwas Glück. Denn mitunter sind die Grenzen schwer ersichtlich. Der Sieger könnte gewissermaßen auch den zweiten Platz belegen und zwischen Vize-Platz und dritt platzierten liegen manchmal nur eine geringe Punktezahl an Unterschieden.

Für die Zuschauer gestaltet sich die Wahl dadurch noch spannender und es darf bis zur letzten Minute gehofft, gelitten und gewünscht werden.

Ein gelungenes Aushängeschild und Werbung für den schönsten Mann der Welt

Denn der Sieger präsentiert nicht nur Deutschland sondern steht auch für den jeweiligen Landstrich, welcher die Heimat ist. So gab es schon den Mr. Süddeutschland, Mr. Mitteldeutschland, Mr. Berlin oder Mr. Niedersachsen.

[caption id="" align="aligncenter" width="729"]Der schönste Mann der Welt auf einem Boot Der schönste Mann der Welt auf einem Boot[/caption]

Die Liste könnte entsprechend ergänzt werden, wodurch deutlich wird, dass auch Patriotismus und Stolz auf die heimatlichen Wurzeln eine große Bedeutung haben. So entsteht auch ein kleiner Wettkampf zwischen den einzelnen Regionen und jedes Gebiet Deutschland hofft auf einen würdigen Vertreter.

Man kann auch von Marketing sprechen, welches natürlich immer wirkungsvoll in Szene gesetzt wird. Der schönste Mann der Welt erfüllt somit eine Art Botschafter-Figur für Deutschland, was neugierig machen soll und wodurch das Interesse der anderen Länder geweckt werden soll.

Begehrter Titel mit Bedeutung
Nicht jeder kann siegen und nicht jeder kann die verheißungsvolle Auszeichnung erhalten. Genau genommen gibt es nur den einen Sieger und viele weitere Mitbewerber. Natürlich kann man auch bei den nächsten Auszeichnungen antreten und das Glück nochmals versuchen.

Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass der altersmäßige Rahmen begrenzt ist. Nur bis Mitte 30 kann man sich der Herausforderung stellen. Als Alternative gibt es die Nominierungen ab eines Alters von 50 Jahren, was aber nicht mehr zur eigentlichen Mr. und Mrs. Wahl zählt. Die Bekanntheit steigt und es gehen Verträge, Einladungen oder Werbung einher.

So kann sich das Leben der einzelnen Kandidaten schlagartig verändern, was natürlich Vorteile bedeutet aber auch gewisse Risiken mit sich bringt. Schließlich handelt es sich um einen kurzen Zeitraum und bereits im nächsten Jahr wird der Nachfolger gekürt.

So kann man sich Jahr für Jahr auf eine erneute Wahl freuen, welche seit 2005 in Linstow (Landkreis Güstrow) stattfindet. Natürlich kann das Ergebnis auch im TV oder Radio verfolgt werden. Ebenso gibt es zahlreiche Berichte und Dokus, die online abgerufen werden können.

Show-Programm und festliches Ambiente

Nicht nur die Wahl entscheidet bei dieser bunten Veranstaltung. Es existiert ein gut durchdachtes Programm, welches unterhält, abwechslungsreich ist und einen würdigen Rahmen darstellt. Selbstverständlich gibt es viel Glitzer und Glamour. Wie überall gilt auch in diesem Fall: Sehen und gesehen werden ist die Devise. Sowohl feierliche Roben kommen zum Einsatz als auch die Präsentation in unterschiedlichen Outfits der angehenden schönsten Männer der Welt. Viele Fotografen halten das geschehen fest und alles wird fachkundig kommentiert und bewertet.

Der nationale Schönheitswettbewerb
Es handelt sich bei diesem Wettbewerb um ein nationales Format, welches auf großes Interesse stößt. Möglicherweise hoffen manche Sieger auf eine weitere Nominierung als Mr. International oder Mr. World. Schönheitswettbewerbe liegen im Trend und werden dementsprechend mit großem Interesse verfolgt.

Für attraktive Männer zwischen 16 und 35
Jeder Wettbewerb hat bestimmte Richtlinien und Verordnungen, welche eingehalten werden müssen. Neben den Bewertungs-Noten ist es auch festgelegt, dass nur die Teilnehmer innerhalb eines bestimmten Alters ausgezeichnet werden können. So können Vergleiche besser erfolgen und die Wahl kann objektiv bewertet werden. Natürlich erhöht sich auch der Druck und man möchte möglichst beim ersten Anlauf einen vorderen Platz ergattern und auf das Sieger-Treppchen gelangen.

Wie die Wahl jedoch ausfällt, kann nur durch Spekulationen eingegrenzt werden. Denn so viel steht fest: Jeder Teilnehmer glänzt mit einer tollen Optik und hätte die Auszeichnung im festlichen Rahmen eigentlich verdient.

Welche Arten der privaten Pflegeversicherung gibt es – Und seit wann gibt es sie?

Wir räumen mit Irrtümern auf!

Pflegerentenversicherung

Die Pflegerentenversicherung gilt als eine relativ teure Variante der Zusatzlösungen. Angeboten als Ergänzung zu einer Lebens- oder Rentenversicherung, ist sie bis heute nicht sehr verbreitet und gilt eher als Nischenprodukt.

Bei Vertragsabschluss wird eine monatliche Rente vereinbart. Diese wird dann im Fall der Pflegebedürftigkeit mit Beginn Bedürftigkeit und je nach Pflegegrad ausgezahlt. Viele schrecken davor zurück, wenn sie sehen, dass der zu leistende Anfangsbeitrag höher ist, als der einer Pflegekosten- oder Pflegetagegeldversicherung. Dafür besteht bei der Pflegerentenversicherung jedoch eine lebenslange Beitragsgarantie, die bei allen anderen oft nicht gegeben ist. Wir haben uns die Frage gestellt, seit wann gibt es die Pflegeversicherung eigentlich?

Voraussetzung der Rentenzahlung ist, dass die versicherte Person infolge einer Krankheit, Körperverletzung oder des Kräfteverfalls bedürftig wird. Die monatliche Rentenleistung erfolgt ab dann sofort und unabhängig davon, ob die Pflege zuhause oder in einem Heim durchgeführt wird.

Pflegetagegeldversicherung

Wird man pflegebedürftig und hat eine solche Zusatzversicherung abgeschlossen, so bekommt man pro Tag einen festgelegten Satz gezahlt. Dieser wird unabhängig davon geleistet, ob die tatsächlichen Pflegekosten überschritten werden oder nicht. Für die Zahlung des Pflegetagegeldes ist meist kein Kostennachweis nötig und wird für die komplette Dauer der Bedürftigkeit geleistet.

In der Regel beträgt der ausgezahlte Tagessatz, je nach Bedarf, zwischen 5 und 100 Euro. Sollte man anfangs weniger benötigen, so kann man den Betrag im Laufe der Vertragszeit individuell anpassen. So werden die steigenden Lebenshaltungskosten nicht zum Problem.
Bei Vertragsabschluss sollte auch unbedingt festgelegt werden, ab welcher Pflegestufe die Pflegetagegeldversicherung greifen soll. Denn oft wird das Thema der Pflegebedürftigkeit, und die damit verbundenen Kosten, weit unterschätzt.

Pflegekostenversicherung

Entscheidet man sich für diese Variante der Zusatzversicherung, steht man auf der sicheren Seite. Denn: Wird man pflegebedürftig, decken die gesetzliche Pflege- und die private Pflegepflichtversicherung bei weitem nicht alle Kosten, die in dieser Zeit anfallen. Viele Rechnungen bleiben offen und müssen aus eigener Tasche gezahlt werden. Beispielsweise die Anschaffung eines Rollstuhles oder gar der behindertengerechte Umbau der Wohnung! Dies kann schnell einen riesigen Schuldenberg hervorrufen.

Wer jedoch eine Pflegekostenversicherung abgeschlossen hat, kann beruhigt sein. Sie übernimmt alle Kosten, die von den anderen Versicherern nicht gedeckt werden. Und nicht nur das. Diese Pflegelösung greift schon bei der Pflegestufe 1. Auch macht es hier keinen Unterschied, ob man eine häusliche oder eine Heimpflege in Anspruch nimmt.

Welche Leistungen werden von der gesetzlichen, welche von der privaten Pflegeversicherung erstattet?

Angehörigen der gesetzlichen Pflegeversicherung stehen sowohl für die stationäre als auch für die häusliche Pflege die gleichen Leistungen zu. Hierbei darf nur in den Pflegestufen, nicht aber in der Art unterschieden werden. Da jedoch die monatliche Kostenbelastung für eine bedürftige Person bei umgerechnet 3.300 Euro liegt, ist es überhaut gar nicht möglich, dies allein aus der gesetzlichen Kasse zu bestreiten.

So betragen die staatlichen Leistungen für die häusliche und stationäre Pflege

  • in der Pflegestufe I: 205,- € monatliches Pflegegeld oder Sachleistungen im Wert von bis zu 384,- €
  • in der Pflegestufe II: 410,- € monatliches Pflegegeld oder Sachleistungen im Wert bis zu 921,- €
  • in der Pflegestufe III: 665,- € monatliches Pflegegeld oder Sachleistungen im Wert von bis zu 1.432,- €

Hat man jedoch eine private Pflege- oder auch Zusatzversicherung abgeschlossen, so ist die Versorgungslücke deutlich geringer. Denn: Im Gegensatz zu den Gesetzlichen, leisten die privaten Kassen ein hohes Maß an Unterstützung. Ganz gleich ob Voll- oder Zusatzschutz. So kann man beispielsweise mit dem Pflegetagegeld bis zu 100,- € pro Tag bekommen. Dies errechnet sich aus dem tatsächlichen Bedarf. Auf den Monat gesehen, kann damit eine große Kostenspanne abgedeckt werden.

Mit einer Pflegekostenversicherung werden alle weiteren finanziellen Belastungen ausgeglichen, die durch die gesetzliche Kasse und andere Zusatzversicherungen nicht übernommen werden. So ist es möglich, mit dem Geld z.B. die Anschaffung eines Rollstuhls oder gar die Umbauarbeiten für behindertengerechtes Eigenheim zu tragen.

Im Großen und Ganzen sind die Leistungen, die die privaten Versicherer erbringen weitaus hochwertiger und kostendeckender, als die der gesetzlichen Kassen.

Wer kann/muss eine private Pflegeversicherung abschließen?

Grundsätzlich muss jeder, der privat krankenversichert ist, auch eine private Pflegeversicherung haben. Dies schließt alle Selbstständigen und Freiberufler, sowie meist auch Beamte und Angestellte, die über der Versicherungspflichtgrenze verdienen, ein. Diese Berufsgruppen sind für ihre Absicherung jeglicher Art selbst verantwortlich.

Jeder der Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse ist, ist gleichzeitig auch im gesetzlichen Pflegebereich versichert. Eine Verpflichtung zur privaten Zusatzabsicherung besteht hier nicht.

Jedoch wird es immer wichtiger, trotz der gesetzlichen auch zur privaten Vorsorge zu greifen. Denn: Die Kosten, die bei einer plötzlichen Pflegebedürftigkeit anfallen, sind enorm. Die Unterstützung der gesetzlichen Kassen lässt immer mehr nach – der größte Anteil, der aufzubringen ist, bleibt bei einem selbst und seinen Angehörigen.

Wer dann keine private Zusatzabsicherung hat, läuft Gefahr zum Sozialfall zu werden.